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Tbilisi (თბილისი) Hauptstadt zwischen Orient und Okzid
"Auf Schritt und Tritt entzücke ich vor Faszination!" -
Alexander Dumas (französischer Schriftsteller) über Tbilissi, 1858 


Tbilissi ist Hauptstadt und fast 30% der Georgier leben in dieser Großstadt (mehr als 1 Mio. Einwohner).
Dank ihrer Lage zwischen Europa und Asien ist Tbilissi von unterschiedlichen Einflüssen geprägt. Die vielfältige Geschichte spiegelt sich in Tbilissis Architektur mit einer Mischung aus mittelalterlichen, neoklassizistischen, Jugendstil, stalinistischen und modernen Stilen.
Unterschiedliche Stile verschmelzen in Tbilissi auch beim Essen und Trinken. Östliche und westliche Einflüsse in allen Bereichen werden verbunden und davon wird in vielen Reiseführern nur noch Dumas Faszination dargestellt.
Viele Georgier haben ebenfalls diese Sicht auf "ihre" Hauptstadt und unterstützen deshalb die Bewerbung der Altstadt als UNESCO-Weltkulturerbe. Leider existiert in der Realität aber das historische Erbe neben dem Verfall dieses Erbes und massive finanzielle Investitionen sind notwendig um den Charme für die Zukunft zu erhalten.
Einen guten Überblick bieten Stadtrundfahrten mit mehrsprachigen Reiseführern von verschiedenen Anbietern, aber es ist auch möglich die ganze Bandbreite von Tbilissi auf eigene Faust zu erkunden. Hierzu empfiehlt sich das öffentliche Bus- und Metro-Netz oder die Nutzung von Taxi- und privaten Transfers. persoenliches-georgien.de unterstützt gerne bei der konkreten Planung des nächsten Spaziergangs in Tbilissi.

In Tbilissi findet man einige große Museen. Die wichtigsten sind das Staatliche Museum der Künste Georgiens nahe zum Freiheitsplatz und das Staatliche Simon-Dscha­na­schia-Museum Georgiens am Rustaweli-Boulevard. Das Museum der Künste beherbergt neben Gold- und Silberschätzen der georgischen Könige - darunter das Brustkreuz der Königin Tamara - besondere Zeugnisse georgischer Malerei des 18., 19. und 20. Jahrhunderts. Im Simon-Dschanaschia-Museum sieht man Dokumente der Geschichte Georgiens und des Kaukasus von der Altsteinzeit über die Antike bis zur Gegenwart.
Ein weiteres Museen in Tbilissi ist das Geldmuseum der Georgischen Nationalbank. Hier wird eine Schau zur Geschichte regionaler Zahlungsmittel, die vier Jahrtausende zurückreicht, präsentiert.
Das Ethnographische Museum ist ein Freilicht-Museum. Es zeigt das georgische Leben in verschiedenen Epochen.
Darüber hinaus präsentieren viele private Kunstgalerien und Ausstellungshallen regelmäßig zeitgenössische georgische Kunst. 

Tbilissi bietet eine vielfältige Theaterszenen. Zu den wichtigsten Häusern zählen das Gribojedow Theater für russisches Drama, das Staatliche Akademische Theater Schota Rustaweli und das Staatliche Sacharia Paliaschwili Theater für Oper und Ballett sowie die Georgische Nationalphilharmonie mit der Großen Halle des Staatlichen Sinfonieorchesters Georgien.
Daneben gibt es Theaters für unterschiedlichen Volksgruppen. Es gibt zwei Jugend-, ein Komödien-, ein Musical-, ein Filmschauspieler-, ein Pantomimen- und ein Marionettentheater. 

Unterschiedliche touristische Angebote machen auch das nächtlichen Tbilissi attraktiv. Rundfahrten mit Bus oder Boot durch die beleuchtete Stadt eignen sich für den Einstieg in das Nachtleben in der Altstadt und speziell der Bars und Kneipen in der Shardeni (შარდენი) Straße.
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