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    Diese Serie ist eine visuelle Repräsentation von Einsamkeit verursacht durch Depression und Sozialängsten. Viele Menschen, und auch ich selbst, l… Read More
    Diese Serie ist eine visuelle Repräsentation von Einsamkeit verursacht durch Depression und Sozialängsten. Viele Menschen, und auch ich selbst, leiden an sozialen Angststörungen. Oft werden Menschen mit diesen Konditionen belächelt und als schwach bezeichnet. Doch Depressionen, Angststörungen und Panikattacken sind keine Anzeichen von Schwäche! Sie sind Anzeichen dafür, dass man zu lange versucht hat, stark zu bleiben. Oft führen Unwissenheit und das Fehlen von Verständnis zu Vereinsamung und hindern den Betroffenen gänzlich in sozialen Situationen zu handeln. Ein Kinobesuch, das Sitzen in einem Café, einkaufen gehen… selbstverständliche Dinge werden zur großen Herausforderung: Herzrasen, Übelkeit, Schwindel, Erstarren, Wahrnehmungsstörungen bis hin zum totalen Verlust der Körperkontrolle. Die meisten Menschen verstehen nicht, wieviel schwerer das Leben wird und das ein gut gemeintes „Kopf hoch“ oder „Denk mal positiv“ lange nicht reicht und eine Angst nicht kleiner wird, wenn man sich bewusst ist, wie irrational sie ist. So geht man immer mehr sozialen Situationen aus dem Weg. Keine Parties, keine Treffen mit Freunden oder Familie, kein Dating. Stille, Leere und Einsamkeit werden zu deinem ständigen und einzigen Begleiter. Du findest dich in einem selbst herbeigeführten Zustand wieder, in dem du nicht mehr handeln kannst. Du hast dir ein Gefängnis gebaut, um dich frei zu fühlen. Ein Gefängnis mit nur einem Gefangenen. Ein Ort der Sicherheit, in dem dir das Wasser bis zum Hals steht. Ein tiefes Loch ohne Licht, damit du die Augen nicht verschließen musst vor dem, was einmal dein Leben gewesen ist. Eine Zuflucht, an dem du von einer besseren Welt träumst, von der du jedoch kein Teil mehr sein willst. Du suchst nach Beachtung, während du dich im Schatten versteckst; suchst nach Liebe, welche du nicht zu verdienen scheinst; Verständnis ohne gekannt zu werden. Du willst dich mitteilen, doch kannst nicht sprechen; dein Leben teilen, doch willst nichts preisgeben; willst schreien, doch hast Angst vor dem Echo. Du schwebst schwerelos, doch fühlst den Fall. Read Less
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„Depressionen, Angststörungen und Panikattacken sind keine Anzeichen von Schwäche! Sie sind Anzeichen dafür, dass man zu lange versucht hat, stark zu bleiben.“
Diese Serie ist eine visuelle Repräsentation von Einsamkeit verursacht durch Depression und Sozialängsten.
Viele Menschen, und auch ich selbst, leiden an sozialen Angststörungen. 
Oft werden Menschen mit diesen Konditionen belächelt und als schwach bezeichnet. Doch Depressionen, Angststörungen und Panikattacken sind keine Anzeichen von Schwäche! Sie sind Anzeichen dafür, dass man zu lange versucht hat, stark zu bleiben. 
Oft führen Unwissenheit und das Fehlen von Verständnis zu Vereinsamung und hindern den Betroffenen gänzlich in sozialen Situationen zu handeln. Ein Kinobesuch, das Sitzen in einem Café, einkaufen gehen… selbstverständliche Dinge werden zur großen Herausforderung: Herzrasen, Übelkeit, Schwindel, Erstarren, Wahrnehmungsstörungen bis hin zum totalen Verlust der Körperkontrolle.
Die meisten Menschen verstehen nicht, wieviel schwerer das Leben wird und das ein gut gemeintes „Kopf hoch“ oder „Denk mal positiv“ lange nicht reicht und eine Angst nicht kleiner wird, wenn man sich bewusst ist, wie irrational sie ist. 
So geht man immer mehr sozialen Situationen aus dem Weg. Keine Parties, keine Treffen mit Freunden oder Familie, kein Dating. 

Stille, Leere und Einsamkeit werden zu deinem ständigen und einzigen Begleiter.
Du findest dich in einem selbst herbeigeführten Zustand wieder, in dem du nicht mehr handeln kannst. Du hast dir ein Gefängnis gebaut, um dich frei zu fühlen. Ein Gefängnis mit nur einem Gefangenen. Ein Ort der Sicherheit, in dem dir das Wasser bis zum Hals steht. Ein tiefes Loch ohne Licht, damit du die Augen nicht verschließen musst vor dem, was einmal dein Leben gewesen ist. Eine Zuflucht, an dem du von einer besseren Welt träumst, von der du jedoch kein Teil mehr sein willst. Du suchst nach Beachtung, während du dich im Schatten versteckst; suchst nach Liebe, welche du nicht zu verdienen scheinst; Verständnis ohne gekannt zu werden. Du willst dich mitteilen, doch kannst nicht sprechen; dein Leben teilen, doch willst nichts preisgeben; willst schreien, doch hast Angst vor dem Echo. Du schwebst schwerelos, doch fühlst den Fall.

TRAPPED: Dreaming of Freedom (Gefangen: Traum von Freiheit)
„Manchmal ist die einzige Welt, die dich nicht enttäuscht, die, die du dir selbst geschaffen hast.“

TRAPPED: The Void within (Gefangen: Innere Leere)
„Das Leben ist am schwersten, wenn es leer ist.“ (Jakob Bosshart)

TRAPPED: Losing my Way (Gefangen: Den Weg verloren)
„Wenn du dein Ziel verlierst, hast du deinen Weg verloren.“ (Kahlil Gibran)

TRAPPED: Isolation (Gefangen: Isolation)
„Einsamkeit, Isolation sind schmerzhafte Dinge und jenseits der menschlichen Ausdauer.“ (Jules Verne)

TRAPPED: In Limbo (Gefangen: In der Schwebe)
„Manchmal ist die Schwebe ein erträglicher Ort, um festzustecken.“ (William Boyd)

TRAPPED: Prison of Mind (Gefangen: Gedankengefängnis)
„Mach deine Gedanken nicht zu deinem Gefängnis.“ (William Shakespeare)

TRAPPED: The distorted Self (Gefangen: Das gestörte Selbst)
„Egal, ob Du glaubst du schaffst es oder du schaffst es nicht, du wirst immer Recht behalten.“ (Henry Ford)

TRAPPED: The lost Connection (Gefangen: De verlorene Verbindung)
„Manchmal ist es der Anfang einer Reise, sich zu strecken und jemandes Hand zu ergreifen.“ (Vera Nazarian)

TRAPPED: Withdrawn (Gefangen: Zurückgezogen)
„Im innersten Kern aller Einsamkeit liegt eine tiefe und mächtige Sehnsucht nach Vereinigung mit dem verlorenen Selbst.“ (Brendon Francis)

Also wenn du dich einsam fühlst, versuch aufzustehen! Es gibt Hilfe da draußen. Du bist nicht allein!
Und wenn du jemanden kennst, der sich einsam fühlt, ruf ihn an und zeige ihm, dass du da bist!