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Der Magrip-Resport.
Published:
DREIHUNDERTZEHN / UNI.LU
EMACS / MAGRIP
Wenn man im Leben eines gelernt hat, dann doch, dass jedem Vorurteil bzw. Klischee ein Funke Wahrheit zu Grunde liegt. In diesem Fall bezieht sich das auf wissenschaftliche Publikationen… „Warum?“, so fragt man sich, sind diese in aller Regel so aufbereitet, dass selbst der geneigte Interessent und Leser einen unglaublichen Widerstand überwinden muss, um das vor ihm liegende Werk letzten Endes doch aufzuschlagen? Innen geht es dann auch gleich munter weiter: Bleiwüsten und formvollendete Excel-Diagramme so weit das Auge reicht (oder den Leser die Ausdauer verlässt). Wenn man im Leben eines gelernt hat, dann doch, dass eine anspruchsvolle, strukturierte und interessante Gestaltung wesentlich effektiver zum Konsumenten durchdringt… Die Université du Luxembourg (kurz Uni.LU) geht mit uns diesen schöneren, interessanteren Weg.

„Wie beeinflussen sozio-kognitive Merkmale von Kindern im Grundschulalter und ihre Bildungswege ihr späteres Leben als Erwachsene in Luxemburg?“ hat man sich Mitte der 1960er im angrenzenden Großherzogtum gefragt. Daraus entstand die „MAGRIP“-Studie. Eine Langzeitstudie, die von 1968 bis 2009 die entsprechende Entwicklung bei 2.800 luxemburgischen Kindern (und später natürlich Erwachsenen) verfolgt und begleitet hat. Martin Brunner und Romain Martin von der Forschungseinheit EMACS an der Uni.LU veröffentlichen nun die Ergebnisse dieser Studie. 310design wurde mit der Gestaltung und Produktion des Forschungsberichtes betraut.