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Das Projekt ist inspiriert vom Konzept der Personae von Alan Cooper, welches aus dem Bereich der Mensch-Computer-Interaktion stammt. Eine Persona… Read More
Das Projekt ist inspiriert vom Konzept der Personae von Alan Cooper, welches aus dem Bereich der Mensch-Computer-Interaktion stammt. Eine Persona im Sinne von Cooper stellt einen Prototyp für eine Gruppe von Nutzern dar, mit konkret ausgeprägten Eigenschaften und einem konkreten Nutzungsverhalten. Diese Persona ist eine fiktive Person, die zum Nutzerkreis gehören könnte. Portraits von fiktiven Personen Analog dazu male ich ein Portrait einer solchen fiktiven Person, das Äussere der Person wird einer echten Person „entnommen“ aber danach in einen erfundenen Kontext hineinversetzt, der aus Fragmenten von Dingen, die ich intuitiv zusammensetze, besteht. So entsteht eine neue Person, eine private Personae mit einer eigenen Geschichte, die durch meine Projektionen ein Eigenleben entwickelt. Read Less
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Das Projekt ist inspiriert vom Konzept der Personae von Alan Cooper, welches aus dem Bereich der Mensch-Computer-Interaktion stammt. Eine Persona im Sinne von Cooper stellt einen Prototyp für eine Gruppe von Nutzern dar, mit konkret ausgeprägten Eigenschaften und einem konkreten Nutzungsverhalten. Diese Persona ist eine fiktive Person, die zum Nutzerkreis gehören könnte. 
Analog dazu male ich ein Portrait einer solchen fiktiven Person, das Äussere der Person wird einer echten Person „entnommen“ aber danach in einen erfundenen Kontext hineinversetzt, der aus Fragmenten von Dingen, die ich intuitiv zusammensetze, besteht. So entsteht eine neue Person, eine private Personae mit einer eigenen Geschichte, die durch meine Projektionen ein Eigenleben entwickelt.
Die Grössenverhältnisse und die Proportionen, die ich den Bildern verwende entsprechen nicht der äusseren Realität, sondern der inneren. Sie sind aber innerhalb dieser Masseinheit sehr präzise und werden daher genau gemalt und wirken so surreal.
Die Personae sind auf grossen Holzplatten mit Ölfarbe gemalt, wie damals die Ikonenbilder, welche auch Stellvertreterbilder für ganze Geschichten waren.