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„frei“ hat Alex Dietrich seine erste Arbeit genannt, die sich mit seiner Umwelt, seinen Freunden, seinem Leben befasst. Ein Visuelles Tagebuch so… Read More
„frei“ hat Alex Dietrich seine erste Arbeit genannt, die sich mit seiner Umwelt, seinen Freunden, seinem Leben befasst. Ein Visuelles Tagebuch sozusagen. „endlich“ ist man verführt hinzuzufügen wenn man die Bilder und ihren Drang nach Freiheit sieht. „II“ verkörpert also den zweiten Teil dieses Befreiungsmoments. Wenn es sich bei den Bildern um eine Art fotografisches Tagebuch handelt dann nicht um ein geheimes Buch, das in der versperrten Lade liegt, und dem man seine inneren Sehnsüchte und Ängste anvertraut. Vielmehr lässt es uns an einen Webblog denken, an ein intimes Journal, auf das das ganze Web Zugriff hat. Vielleicht ist die Jugend duch die Möglichkeit der Internetkommunikation offener geworden, vielleicht gibt es das geheime Tagebuch in ihrer Welt gar nicht mehr. Wenn man einen Schritt zurück macht und die Anordnung der Bilder an der Wand betrachtet könnte man auch an eine Seite aus einem Album denken, auf dem die unterschiedlichsten privaten Fotos auf der Seite angeordnet sind. Ein Layout im Raum sozusagen. Und die Größe der Bilder lädt uns ein die Privatheit dahinter zu vergessen und ohne voyeuristischem Gefühl an dem Leben des Fotografen und an seinem Drang nach Freiheit teilzuhaben. Er lädt uns in seine Welt ein ohne dass wir das Gefühl haben eine Grenze der Intimität zu überschreiten und führt uns damit fast an der Nase herum. (Martin Scholz-Jakszus 2008) Read Less
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