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FLUX 1440 gibt der Zeit eine räumliche Dimension und macht die Länge eines Tages in Form des langen Bandes erfahrbar. Außerdem spürt der Betracht… Read More
FLUX 1440 gibt der Zeit eine räumliche Dimension und macht die Länge eines Tages in Form des langen Bandes erfahrbar. Außerdem spürt der Betrachter die Länge einer jeden Minute auch physisch, in dem er darauf wartet, dass sich aus den Chaos der Markierungen wieder die aktuelle Zeit formt. Read Less
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FLUX 1440
FLUX 1440 is a clock for wall mounting with dimensions of 14 x 26 x 11 cm, which displays time mechanically through marks on a very long strip. 
For every minute a certain length of the strip is marked with a color code. Every second the tape is pulled a little farther. Once per minute, all marks are positioned so that the time can be read as a digital display for three seconds. A second later everything is back in flow: a meandering mess, until 57 seconds and 57 shifts later the next minute can be read again. The enormous length of the strip (approximately 1.2 km) is due to the fact that one day contains of 1440 minutes, of which every single one is individually coded on to the strip. 
FLUX 1440 wants to diffuse our every day sense of time by assigning time a spatial dimension. The length of a day can be 'experienced' through the journey the strip takes. The viewer also senses the length of every minute physically because he is forced to stare at the display and wait until out of a puzzling chaos again the current time unfolds.
FLUX 1440 ist eine Uhr zur Wandmontage mit den Maßen 14 x 26 x 11 cm.
Das Besondere ist das Display, dass mechanisch/optisch die Uhrzeit aus Markierungen auf einem sehr langen Band formt.
Für jede Minute ist eine bestimmte Strecke des Bandes mit einem farbigem Code versehen. Jede Sekunde wird das Band ein Stückchen weiter gezogen. Einmal pro Minute befinden sich alle Markierungen an der richtigen Stelle und die Uhrzeit wird wie bei einer Digitalanzeige lesbar. Aber nur für drei Sekunden, danach ist alles wieder im Fluss. Ein meanderndes Chaos. Bis 57 Sekunden und 57 Verschiebungen später wieder die Uhrzeit abgelesen werden kann. Ein Tag hat 1440 Minuten. Daraus ergibt sich eine enorme Länge des Bandes von ca. 1,2 km Länge.
FLUX 1440 gibt der Zeit eine räumliche Dimension und macht die Länge eines Tages in Form des langen Bandes erfahrbar. Außerdem spürt der Betrachter die Länge einer jeden Minute auch physisch, in dem er darauf wartet, dass sich aus den Chaos der Markierungen wieder die aktuelle Zeit formt.
Zur Führung des gerade nicht im Uhrwerk befindlichen Bandes möchte ich verschiedene Ideen realisieren. Eine Raumgreifende Installation über mehrere an der Decke aufgehängte Transportrollen und Bandhaufen auf dem Boden wäre z.B. denkbar. Oder eine Wand-bildende Aufwicklung über 2 raumhohe Transportrollen.
Auf Grund der Unberechenbarkeit des Bandes (Dehnung, Verknotung, Kalibrierung) ist FLUX 1440 noch nicht produktionsreif. Um das Band komplett zu codieren ist die Entwicklung einer separaten Maschine notwendig, da meine aktuelle Methode (Berechnung von Schablonen per Programm und Schneideplotter) zu aufwendig für 1200 Meter Band ist. 

Meine Prüfer waren: 
Prof. Sven Voelker (Kommunikationsdesign)
Prof. Tania Prill (Kommunikationsdesign)
Prof. Michael Bielicky (Medienkunst)
Prof. Dr. Wolfgang Ullrich (Theorie)
Making Off