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In Kooperation mit der Firma Dräger Safety sollte ein Konzept für die Freigabemessung (Kontrolle der Luft auf Giftgase vor dem Betreten) in engen Räumen, Schächten und Kanälen entwickelt werden.

Anstelle eines futuristischen Ansatzes entschieden wir uns dazu, das vorhandene Gerät vollständig zu analysieren und auf Basis einer sicheren und intuitiven Handhabung neu zu entwerfen.

In Zusammenarbeit mit Jonas Häutle

Unter der Leitung von Prof. Frank Jakob
Das Dräger 5-Gas wurde vollkommen benutzerorientiert entworfen.
Seine kompakte und funktionale Gestalt sorgt auch bei längerem Gebrauch für eine angenehme Handhabung.
Dieauf das Wesentliche reduzierte Bedienung ist sowohl für denArbeitsalltag als auch in Bezug auf die Einrichtung und Wartung desGerätes optimiert.
EinMagazin, das von unten in das Gerät gesteckt wird, bietet Platz für 5verschiedenene Gassensoren. Es können also 5 verschiedene Gasarteneines Einsatzbereiches gleichzeitig identifiziert werden.
BeiÜberschreiten eines Schwellenwertes werden 3 verschiedene Arten vonAlarm ausgelöst: visueller, Vibrations- und akkustischer Alarm, wobeisich letzterer den Umgebungsgeräuschen anpasst, indem es sie immerübertönt.

Das gummierte Gehäuse schützt das Gerät sowohl vor Wasserund verschiedenen chemischen Stoffen als auch vor Stössen oder Stürzen.
Zum vertikalen Freimessen wird das Magazin mit den Gassonden in eine Art Lot umgesteckt. An dem Lot befindet sich ein Kabel, das die Daten auf das Hauptgerät überträgt.
Da in 50cm Abständen Freimessungen vorgeschrieben sind, dienen  kleine Gummikörper dazu, diese Distanz optisch und haptisch zu signalisieren.

Auf festem Untergrund, wird der Hals durch die Form des Lotes und seinen tiefen Schwerpunkt wie ein Stehaufmännchen nach oben gehalten. Dadurch wird die Verschmutzung der Sensoren auf ein Minimum reduziert.


Trifft das Lot auf Flüssigkeit, schwimmt es stets wie eine Boje mit dem Hals nach oben aufrecht an der Oberfläche.
Ein am unteren Ende intiegrierter LED-Ring visualisiert dem Nutzer. auf welcher Höhe, des Schachtes sich das Lotbefindet. Der leicht nach unten angewinkelte Lichtring ist als solcher auch an den Wänden sichtbar. Er verkleinert sich, sobald er sich dem Boden nähert, durch den geringer werdenden Abstand.
1.
Die Gaskonzentration befindetsich in einem unbedenklichenZustand.

Alle relevanten Informationen sind übersichtlich dargestellt.
Die Messwerte werden sowohl durch den genauen Messwert, als auch über einen Farbindikator präzise und intuitiv angezeigt.


2.
Die Gaskonzentration verändert sich, ist aber noch im sicherern Berecih.

Auf erste Abweichungen wird durch einen Singnahltohn und ein orange hinterlegtes Gasfeld aufmerksam gemacht.


3.
Die Gaskonzentration steigt auf einen bedenklichen Zustand.

Wenn die Konzentration des Gases über einen festgelegten Wert steigt, wird der Nutzer unmissverständlich durch die Alarmkombinationen gewarnt. Das betreffende Gasfeld färbt sich vollständig rot und ist im Fokus des Nutzers.

1.
Sollten an dem Gerät Störugnen, wie z. B. eine geringe Akkulaufzeit auftreten, wird der Nutzer durch einen Singnalton und ein leicht verständliches Piktogramm darauf hingewiesen. Die Gasswerte werden weiterhin klar verständlich angezeigt.

2-3.
Die Einstellung und Wartung des Gerätes erfolgt über ein einfaches und benutzerfreundliches 4-Tasten-Interface.
Um auch in stressreichen Situationen den Überblick zu bewahren, ist das Menü so optimiert, dass Listen zum Scrollen vermieden wurden. So kann der Nutzer alle verfügbaren Möglichkeiten immer auf einen Blick erkennen