Orientierungssysteme – BA Projektvorstellung




Hallo!
Schön, dass du diese Seite gefunden hast. Hier präsentiere ich meine Bachelorarbeit. Sie besteht aus einem theoretischen Teil über Orientierungssysteme im Allgemeinen (in Form von Flyern) und einer Konzeptidee für ein neues Leitsystem im Münchner Residenztheater. 
Alle Ideen, Skizzen und Ergebnisse dazu findest du in Buchform oder in Auszügen >> hier auf Behance.



Hi there!
I'm glad you found this page. This is where I present my bachelor thesis. It consists of a theoretical part about orientation systems in general (in form of flyers) and a concept I devised for a new guidance system in Munich’s Residenztheater. 
All ideas, sketches and results can be found in book form or in excerpts >> here on behance.








Wie alles begann …

Ich arbeite seit acht Jahren als Garderoben- und Einlassdame beim Bayerischen Staatsschauspiel. 
Jeden Abend versuchen einige männliche Besucher des Residenztheaters vergeblich eine verspiegelte vermeintliche Toilettentür zu öffnen – sehr zur Unterhaltung der Angestellten. Grund ist ein ungünstig platziertes Schild, das genau zwischen der echten und der irreführenden Tür angebracht ist. 
Andere Orientierungshilfen werden entweder von Mitarbeitern verdeckt oder fehlen völlig. 
Deshalb habe ich beschlossen, mich einmal selbst mit dem Thema Orientierungssysteme zu befassen und mögliche Ideen und Lösungsansätze zum Thema meiner Bachelorarbeit zu machen. 



How it all began ...

I have been working as a cloakroom and entrance attendant at the State Theatre of Bavaria for eight years. 
And every night there are some male visitors of the Residenztheater who try to open what seems like a mirrored door to the facilities – a fruitless endeavor, much to the delight of the employees. The reason for their attempt is an ill-placed sign, which is positioned exactly between a real and a non-functional door. 
Other visual aids are obstructed mployees or missing entirely. 
This situation’s the reason why I've decided to make orientation systems the topic of my bachelor thesis and examine possible ideas and solutions. 









Alles zu Orientierungssystemen in einer Box

Das Endergebnis war diese Box. Sie enthält die wissenschaftliche Arbeit zu Orientierungssystemen in Form von 25 Flyern, und eine fast 300-seitige Dokumentation mit allen Ideen, Entwürfen und Konzepten zu ihrer Erstellung und der Entwicklung des neuen Leitsystems für das Residenztheater.



Everything about Orientation systems in one box

My work resulted in this box. It contains academic writings on orientation systems in the form of 25 flyers, and an almost 300-page documentation of all ideas, drafts and concepts of their creation process, as well as the development of a new guidance system for the Residenztheater.







Die Flyer – ein (persönliches) Nachschlagewerk

Zuerst habe ich mich intensiv mit dem Thema „Leitsysteme“ beschäftigt. Dafür trug ich alle wissenswerten Informationen rund um Orientierungssysteme, Piktogramme, Universal Design und das Bayerische Staatsschauspiel zusammen. Diese Texte wurden für mich der Ausgangspunkt, um mein eigenes Konzept zu entwickeln. Schlussendlich entstanden hieraus 25 Flyer, die auch anderen Designern als Hilfestellung dienen können.

Das Medium Flyer wählte ich aus mehreren Gründen für den theoretischen Teil: Das längliche, streifenartige Format (Cover: 23x8cm) basiert auf der Leitidee für ein neues Orientierungssystem für das Residenztheater (siehe >> hier auf behance). Zudem wurde dieses Flyer-Set ist als Karteikartensystem konzipiert, mit dem der Nutzer schnell und effizient relevante Themen (wieder-)findet. So kann er ganz einfach nur die Informationen mitnehmen, die gerade gebraucht werden – und muss nicht ein oder gar mehrere Bücher oder Magazine mitschleppen.


The flyers - a (personal) reference guide

At first, I researched the topic of “guidance systems”. I gathered all relevant information about orientation systems, pictograms, universal design and the Bavarian State Theater. These texts became the jumping-off point for my own concept. In the end, I created a total of 25 flyers that can also serve as a resource for other designers.

A flyer seemed like an apt medium for several reasons: The long, strip-like format (cover: 23x8cm) is based on the central idea for a new orientation system for the Residenztheater (see >> here on behance). In addition, this flyer set also functions as a file card system so users can quickly and efficiently access relevant information. This allows them to carry with them only resources they actually need – not one or even several unwieldly books or magazines.







Die Flyer wurden auf 175g Extrashmooth Papier von Metapaper mit einer HP Indigo Maschine gedruckt. Die Größe der Flyer variiert je nach Textumfang. Insgesamt gibt es vier verschiedene Formate: Klappflyer, Wickelfalz, Altarfalz, individueller Falz.

Die Reihenfolge ist an der Nummerierung oben rechts erkennbar, da sich einzelne Flyer aufeinander beziehen oder aufbauen können. Die einzelnen Unterthemen befinden sich links oben, auf der Höhe der Flyernummer. 
Die Rückseite ziert ein Entwurf aus dem Konzept für ein neues Orientierungssystem für das Residenztheater München. Jedem Themengebiet ist dabei ein anderer Entwurf zugeordnet:
blau = Orientierungssysteme
gold = Piktogramme
grün = Universal Design
rot = Residenztheater
Im Verbund ergeben die Rückseiten Flyerrückseiten ein durchgehendes Design, dass sich so auch im Entwurf des Leitsystems wiederfindet – ein visueller Brückenschlag zum praktischen Teil der Bachelorarbeit.



The flyers were printed on 175g Extrashmooth paper from Metapaper with an HP Indigo machine. The size of the flyers varies depending on the amount of text. In total there are four different formats: Folding flyer, spiral fold, altar fold, individual fold.

Their order is indicated by the numbering in the top right-hand corner, which is important, since some individual flyers reference or build upon each other. The individual subtopics are located at the top left, same height as the flyer number. 
The back is illustrated with parts from the design concept for a new orientation system in the Residenztheater Munich. Each theme is assigned a different design:
blue = orientation systems
gold = Pictograms
green = universal design
red = residence theatre
Together, the back covers form a continuous design that can also be found within the concept itself and bridges the theoretical and practical part of the bachelor thesis.


















Alle Ideen, Entwürfe und Designs in einem Buch

In der gebundenen Bachelordokumentation werden alle Ideen, Entwürfe und Designs sowie das darauf basierende Konzept für ein neues Orientierungssystem des Residenztheaters präsentiert und erläutert. Das Konzept ist auch >> hier auf behance einsehbar .

Diese Abschlussarbeit ist das Ergebnis intensiver Recherche und Auseinandersetzung mit dem Thema aus persönlichem und akademischem Interesse. Aus dem gesammelten Wissen ein eigenes Konzept zu entwickeln war ein persönlicher, lang gehegter Wunsch von mir. Ich hoffe, dass diese Arbeit dem Theater als Informations- und Inspirationsquelle dient, um die Foyergestaltung und insbesondere das Leitsysteme zu verbessern. 



All ideas, drafts and designs in one book

The hardcover bachelor documentation presents and explains all ideas, drafts and designs as well as the concept for a new orientation system of the Residenztheater. The concept can also be viewed >> here on behance.

This thesis is the result of intensive research and examination of the topic out of personal and academic interest. And I consider it a big personal success to be able to develop my own concept based on this research. I hope that this work can serve the Residenztheater as a source of inspiration to improve their foyer and the guidance systems in particular. 










ENTWÜRFE 
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© Katharina Buchhauser, 2019
Bachelorarbeit an der Hochschule München
Fakultät für Design
Fachrichtung Kommunikationsdesign

Ein herzliches Danke an folgende Personen,
die mir bei der Erstellung dieser Arbeit mit Rat und Tat zur Seite standen:

Günther Abbé, Simone Buchhauser, Anton Doqi, Marc Geis, Laura Schlichtholz, Elisabeth Streicher,
Yury Soldatov (Soldatov Photography), Harald Stubenrauch (Betriebstechniker Residenztheater),
Sabine Rüter (Kommunikations- und Marketingabteilung Residenztheater),
Ingrid Trobitz (Kommunikationsdirektorin am Theater Basel und Nachfolgerin von Frau Rüter),
 Druckerei DruckStreich, Siegfried Lahr und Michael Streich (von der Druckerei DruckStreich), 
Katharina Lechner (Buchbindemeisterin)

Prof. Xuyen Dam
(Bachelorbetreuer)


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