ATELIER FÜR VISUELLES SPIEL //
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    Masterarbeit »Atelier für visuelles Spiel - Das Spielelement in der Gestaltung« // Visuelle Kommunikation / Visuelle Kulturen // Bauhaus-Univer… Read More
    Masterarbeit »Atelier für visuelles Spiel - Das Spielelement in der Gestaltung« // Visuelle Kommunikation / Visuelle Kulturen // Bauhaus-Universität Weimar // 2017 Kann das Spielelement in der Gestaltung bewusst eingesetzt werden? Wo gibt es Grenzen und Möglichkeiten? Wo beginnt es? Gibt es eine universelle Spielanleitung für die Gestaltung eines Auftrags? Das Spielelement ist ein wesentlicher Bestandteil des Gestaltungsprozesses. Es beginnt da, wo wir anfangen, Variationen zu erschaffen, abzuwägen und wieder von Neuem beginnen. Dort, wo der Spieler (Gestalter) frei ist und bereit ist, ein Risiko einzugehen, Entwürfe wieder zu verwerfen und von vorne zu beginnen. Read Less
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Atelier für visuelles Spiel - 
Das Spielelement in der Gestaltung.

Masterarbeit // Visuelle Kommunikation / Visuelle Kulturen // Bauhaus-Universität Weimar // 2017

Ich betrachte das Spiel als kulturschaffenden und kreativitätsfördernden Faktor, als Kommunikationsform. 
Eine Form des kreativen Schaffens, die sich jeder Gestalter, bewusst oder auch unbewusst, zu Nutzen macht.
In meiner Masterarbeit habe ich mir die Frage gestellt, wie ich das Spielelement in der Gestaltung bewusst 
einsetzen kann.
Wo gibt es Grenzen und Möglichkeiten? Wo beginnt es und wann muss man aufhören zu Spielen?
Ich habe das Spielelement in den verschiedensten Formen und Anwendungsbereichen untersucht. Ein persönliches Spielrepertoire wurde angelegt und die beispielhaft ausgewählten Spiele in der Praxis getestet. Dabei sollte ich erwähnen, dass die vorgestellten Spiele und die daraus resultierenden Ergebnisse eine subjektive
Auswahl meiner persönlichen Herangehens- und Arbeitsweise sind. Neben dem Spielelement an sich habe ich 
das Zusammenspiel mit mehreren Personen untersucht. Was passiert bei einem Spiel, das der kollektiven Bildgestaltung dient? Welche Faktoren sind relevant und beeinflussen mein Ergebnis? Ist es wichtig den Mitspieler 
zu kennen?
Ich habe mich außerdem gefragt, ob es eine universelle Spielanleitung für den Gestalter gibt. Im Berufsalltag kommt das freie Experimentieren und Ausprobieren meistens zu kurz und so habe ich ein Konzept (vier Phasen des Spiels) entwickelt, das dem Spielelement in der Gestaltung Raum bietet. Der Praxistest fand anhand von fünf Aufträgen statt. Diese Projekte, zum Teil nach Vorlieben ausgewählt oder fremd vorgegeben, sind gleichzeitig die Inhalte meiner 
Spiele und stellen einen Bezug zum Berufsalltag eines Gestalters dar.
Die Spielergebnisse wurden gesammelt und selektiert und in einem Buch zusammengefasst. Dieses versteht sich 
als Anleitung für das Spielelement in der Gestaltung. Es soll Anreize geben, gewohnte Denkmuster zu verlassen, sich in das Ungewisse vorzuwagen und auch innerhalb des Arbeitsalltags der Intuition und dem Zufall Platz zu schaffen. 
Die gezeigten Ergebnisse stellen keineswegs ein vollendetes Projekt dar, sondern sollen einen skizzenhaften Einblick 
in den Spielprozess geben. In meiner Arbeit wird das prozesshafte Vorgehen zum Mittelpunkt. Im Gegensatz dazu steht die Ergebnisorientierung im Hintergrund.
Das Buch ist eine erste Zusammenfassung und nur ein kleiner Teil zahlreicher Möglichkeiten. Ein Versuch, das Potenzial des Spielelements in der Gestaltung erfahrbar zu machen, aber auch die Stärke eines kreativen Zusammenspiels aufzuzeigen.
Das Atelier für visuelles Spiel bietet Raum, das Spielelement in der Gestaltung weiterzudenken und die Untersuchung fortzuführen. Denn der Gestalter braucht das Spiel als Element der Formfindung.

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