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    Das Kommz, auch als Nilkheimer Parkfest bekannt, ist eines der größten und ältesten Non-Profit-Festival in Deutschland. Seit 1975 findet es im Ni… Read More
    Das Kommz, auch als Nilkheimer Parkfest bekannt, ist eines der größten und ältesten Non-Profit-Festival in Deutschland. Seit 1975 findet es im Nilkheimer Park in Aschaffenburg statt. Das Festival versteht sich selbst als Kommunikationsfest und von den Veranstaltern, wie auch den Besuchern gleichermaßen gestaltet. Um dem vielfältigen und experimentellen Charakter des Festivals gerecht zu werden, wurden verschiedene Drucktechniken, wie z.B. Linoldruck, Siebdruck, Risographie verwendet. Das Veranstaltungsdesign wurde nicht als steriles Branding durchdekliniert, sondern ist mit verschiedenen Hauptmotiven frei und offen gehalten. Der Fokus des Designs liegt auf dem Unperfekten und Zufälligen, dem designerisch entgegen gesteuert wird. Read Less
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Über das Festival
Es ist Hochsommer, von allen Richtungen sind Klänge und Rhythmen zu hören und die Menschen sind bester Laune. Das Kommz ist zwar eines der ältesten Non-Profit-Festivals in Deutschland, dennoch strotzt der Nilkheimer Park in Aschaffenburg jedes Jahr aufs Neue voller Leben.
Zum Einen liegt das am liebevoll hergerichteten Park, der einen perfekten Rahmen liefert. Zum Anderen liegt das natürlich am bunt durchgemischten Publikum. Groß und klein. Metalheads und Bankangestellte. Rastas und Iros. Bis heute bleibt sich das Kommz seinem Motto »Ihr macht das Fest mit uns« treu. In Workshops, in der Musik, im ganzen Park.


Das Konzept
Vor diesem Hintergrund habe ich mich dazu entschieden, das Veranstaltungsdesign nicht als ein steriles Branding durch zu deklinieren, vielmehr soll es der Vielfältigkeit des Festivals gerecht werden. Das Design soll einen handgemachten Charakter besitzen, mit allen kleinen »Fehlerchen«, die das Festival ausmachen.
Die verschiedenen Bauwerke, wie z.B. der Musentempel oder der Obelisk, die dem Park sein Gesicht verleihen, dienten dabei als Ausgangspunkt für die verschiedenen Motive.
Aus den Binnenräumen des Logos entstanden Gestaltungselemente, die zuerst im Linolschnitt gedruckt wurden, dann mit Processing zufällig um die Motive verteilt wurden.
Um dem Festival keine willkürlichen Farben aufzuzwingen, habe ich mich an den bestehenden Orange und Grün orientiert, die fest mit dem Kommz in Verbindung gebracht werden.
Gedruckt wurden die meisten Bestandteile im Risoprintverfahren. Das ist nicht nur umweltschonend und günstig, es fasziniert auch und vor allem durch seinen Low-Budget-/Vintage-Look.

»The beauty of the process is that it creates small mistakes - there‘s no point in trying to make it look perfect.«