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    MASCHINE 17 part 01 from “Kōan Machines“ (公案) © 2017
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MASCHINE 17

part 01 from “Kōan Machines“  (公案)

© 2017

(you should read the story before you watch the movie)


Video still 01

Machine 17

It was cold. The night was marked by sporadic snow flurries; from time to time, the starry sky could be seen. A keen, chilling wind blew over the plateau to the mountains.
It was my seventeenth night in this section. I didn’t know how far I had walked and why I was sacrificing my body for this foolhardy undertaking. I was fed up with being deployed “reasonably”.

With functioning and giving my existence a meaning that everybody expects without knowing for themselves what meaning their existence actually has.
From a distance I could discern a dim light on an elevated plain. I continued in its direction without knowing what to expect there. Since I had deserted, returning was out of the question. Afghanistan had changed me.

I walked and walked until I reached the light. It was emitted by a metal object that at first rotated slowly in a circle, similar to a centrifuge. Strange, apparently a machine, but to what end? What was its purpose?

Hardly had I thought this, I bit my tongue; what was that supposed to mean? I did not want to be measured by my function or my purpose. So why did I expect it of this machine?

For a moment I thought I had seen a person, but the apparition vanished with the next snowy gust. I was alone.

The machine gave me no occasion to look for openings or to enter it, but it produced sounds that strangely attracted me.

The rotation of the object slowly drew me deeper and deeper into its circle. It was as if I were becoming a part of it. I respected it for the fact that it did not reveal its meaning. It was there. That was all. Perfection.

After a few hours it released me from its orbit and allowed me to move on. Nature was strong in it. Good to know that I was not the only one.

End


Translation german into english by Donald Goodwin



The Movie


Video still 02

Video still 03





Data






German text

Machine 17

Es war kalt. Die Nacht wurde von vereinzelten Schneetreiben begleitet und ab und zu konnte man den Sternenhimmel sehen. Ein scharfer eisiger Wind zog über die Ebene hin zu den Bergen.
Es war meine 17 Nacht in diesem Abschnitt. Ich wußte nicht wie weit ich gelaufen war und warum ich überhaupt diesem törichten Unterfangen meinen Leib opfern sollte. Ich hatte es satt „sinnvoll“ eingesetzt zu werden.

Zu funktionieren und meinem Dasein einen Sinn zu geben, so wie es alle von einem erwarten, ohne selber zu wissen welchen Sinn ihre Existenz eigentlich hat.
Von weitem konnte ich auf einer Hochebene ein schwaches Licht wahrnehmen.
Ich ging weiter in seine Richtung ohne zu wissen was mich dort erwarten würde.
Da ich desertiert hatte war an ein Zurück sowieso nicht zu denken. Afghanistan hatte mich verändert.

Ich lief und lief bis ich bei dem Licht eintraf. Es wurde von einem metallischem Objekt ausgesandt, welches sich zunächst langsam im Kreis drehte, ähnlich einer Zentrifuge. Seltsam, anscheinend eine Maschine, aber wozu diente sie? Was war ihr Zweck?

Kaum hatte ich es gedacht bis ich mir auf die Zunge; was sollte das? Ich wollte nicht an meiner Funktion, oder meinem Zweck gemessen werden. Warum erwartete ich dies von dieser Maschine?

Für einen Moment dachte ich eine Person gesehen zu haben, aber mit dem nächsten schneegetragenen Windstoss war sie wieder verschwunden. Ich war allein.

Die Maschine bot mir keinen Anlass nach Öffnungen zu suchen oder in Sie einzudringen, aber sie erzeugte Klänge die mich seltsam anzogen.

Langsam zog mich die Rotation des Objektes tiefer und tiefer in seinen Bann. Es war,
als würde ich ein Teil von Ihr werden. Ich respektierte sie dafür, daß Sie nicht Ihren Sinn offenbarte. Sie war da. Das war alles. Vollendung.

Nach einigen Stunden entliess sie mich aus Ihrer Bahn und gestattete mir weiter zu ziehen. Die Natur war stark in Ihr.
Gut zu wissen, daß ich nicht der Einzige war.

Ende