"Liquor Lovers" - The Book
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    Book an Exhibition Project "Liquor Lovers have many different faces" "Spirituosenliebhaberei hat viele Gesichter" Meine Diplomarbeit war mir ein einziges Fest, denn es war meine erste und meine letzte und dazu mein selbstgewähltes Thema: "Spirituosenliebhaberei hat viele Gesichter". Wo so etwas endet is klar: in Kneipen, Clubs und Bars, vorwiegend in Bahnhofsnähe, kleine bis mittelgroße Gaststätten, natürlich, warum und was sonst, immer mit dabei: Skizzenbuch, Papier und Kohle, Tinte und Feder, Füller. So entstanden viele Portraits, über 200 Skizzen und 50 großformatige Arbeiten, zusammengefasst in einem Buch, hier einige Beispielseiten. Widmen möchte ich das ganze einem der beteiligten, dem lieben Urs, der leider 2015 von uns gegangen ist. Die, die ihn kannten, werden ihn nie vergessen. Ich hatte ihn zu der Zeit während einer party in unserer Achtermannstraßen-Wohngemeinschaft mit Kautabak und Dosenbier portraitiert. Cheers everybody! Dazu aus dem Buch:  ...Spirituosenliebhaber sind wir doch alle, wenn wir ehrlich sind. Wenn nicht, dann eben nicht. Zumindest kennt jeder diese Gesichter: fröhliche Tanzkollegen, grimmige Säufer, depressive Alkoholiker, blasse Frühtrinker, rotbombige Schluckis mit ihren vielen geplatzten Äderchen auf ihren dicklichen Nasen, müde und heitere Kampftrinker und und und.  Am 17. November habe ich mich hingesetzt und fing an, jene Liebhaber zu zeichnen, angefangen mit kleinen Skizzen, farblos, großformatige Blätter, bunt und farblos bis zu großformatigen Skizzen, unbunt. Hauptsächlich entstanden die Köpfe in meinem Kopf, aus meiner  Erinnerung. Modelle traf ich am Bahnhof und in miesen Kneipen. Förderlich war das Spiel mit der eigenen Mimik vor dem Spiegel. Am 18. Januar hörte ich damit auf, Portraits Besoffener zu gestalten. Mit der Fertigstellung dieser Arbeit habe ich das Zeichnen Betrunkener zunächst einmal an den Nagel gehängt und werde mich auf das Zeichnen von Wiesenlandschaften spezialisieren, bunt und aquarelliert... Read Less
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Book an Exhibition Project
"Liquor Lovers have many different faces"
"Spirituosenliebhaberei hat viele Gesichter"

Meine Diplomarbeit war mir ein einziges Fest, denn es war meine erste und meine letzte und dazu mein selbstgewähltes Thema: "Spirituosenliebhaberei hat viele Gesichter". Wo so etwas endet is klar: in Kneipen, Clubs und Bars, vorwiegend in Bahnhofsnähe, kleine bis mittelgroße Gaststätten, natürlich, warum und was sonst, immer mit dabei: Skizzenbuch, Papier und Kohle, Tinte und Feder, Füller. So entstanden viele Portraits, über 200 Skizzen und 50 großformatige Arbeiten, zusammengefasst in einem Buch, hier einige Beispielseiten. Widmen möchte ich das ganze einem der beteiligten, dem lieben Urs, der leider 2015 von uns gegangen ist. Die, die ihn kannten, werden ihn nie vergessen. Ich hatte ihn zu der Zeit während einer party in unserer Achtermannstraßen-Wohngemeinschaft mit Kautabak und Dosenbier portraitiert. Cheers everybody!

Dazu aus dem Buch: 
...Spirituosenliebhaber sind wir doch alle, wenn wir ehrlich sind. Wenn nicht, dann eben nicht. Zumindest kennt jeder diese Gesichter: fröhliche Tanzkollegen, grimmige Säufer, depressive Alkoholiker, blasse Frühtrinker, rotbombige Schluckis mit ihren vielen geplatzten Äderchen auf ihren dicklichen Nasen, müde und heitere Kampftrinker und und und. 
Am 17. November habe ich mich hingesetzt und fing an, jene Liebhaber zu zeichnen, angefangen mit kleinen Skizzen, farblos, großformatige Blätter, bunt und farblos bis zu großformatigen Skizzen, unbunt. Hauptsächlich entstanden die Köpfe in meinem Kopf, aus meiner 
Erinnerung. Modelle traf ich am Bahnhof und in miesen Kneipen. Förderlich war das Spiel mit der eigenen Mimik vor dem Spiegel. Am 18. Januar hörte ich damit auf, Portraits Besoffener zu gestalten. Mit der Fertigstellung dieser Arbeit habe ich das Zeichnen Betrunkener zunächst einmal an den Nagel gehängt und werde mich auf das Zeichnen von Wiesenlandschaften spezialisieren, bunt und aquarelliert...
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© Frank Hoppmann 2017