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    Dachgeschosswohnung in der Bellariastraße „Melange vom Biedermaier bis in die Gegenwart“ Loebell Architects wurden damit betraut, für die zweigeschossige Dach-Etagen-Wohnung in Absprache mit dem Bauherrn die gesamte Wohnungseinrichtung auszuwählen und den Grundriss zu optimieren. Beim Eintreten in die Wohnung wird der Blick durch das Foyer auf einen repräsentativen Hoffmannluster gelenkt. Durch die Wohnzimmerfenster kann man die Kuppeln des naturhistorischen Museums erspähen. Die Einrichtung des Wohnzimmers im unteren Geschoss wurde auf ausdrücklichen Wunsch des Bauherrn klassisch im Stil von Biedermaier bis Jugendstil gewählt. Die dezenten braun bis leicht goldenen Töne der Einrichtung ergeben ein sehr stimmungsvolles Gesamtbild. Die Wohnzimmerwand sowie auch die Küche wurden im beige-Ton eines Luxus-BMW gewählt. Die Küche wurde vollkommen schlicht mit beigen Fronten mit Druck-Verschlüssen und einer Arbeitsfläche aus Nirosta ausgesucht. Im unteren Geschoss wurde der Grundriss durch folgende Änderungen verbessert. Die Küche wurde zum hofseitigen Lichtschacht positioniert und der direkte Zugang von der Garderobe geschlossen. Somit kann der gesamte Raum direkt gegenüber dem naturhistorischen Museum als Wohnzimmer genutzt werden. Die Küche verschwindet in der Wahrnehmung im hinteren Raum. An der Längsseite des Wohnzimmers wurde eine Kuschelnische mit einem Sofa errichtet. Im oberen Geschoss wurde dem Architekten mehr Freiheit im Einrichtungsstil gewährt. Vom Foyer führt eine zweiläufige Stiege ins 4. OG. Dort angekommen hat man einen Blick bis zu den Kuppeln des naturhistorischen Museums. Die Lounge der Eltern wurde deshalb nur mit einer Glasschiebetüre vom Vorraum abgetrennt. Als Einrichtungsdesigner lässt hier Jean Paul Gaultier mit einer vierteiligen „Mah Jong“ Sitzgruppe grüßen. Zwei O-Space Leuchten von Foscarini betonen die Blickachse von der Lounge ins Schlafzimmer der Eltern. Diese beiden Räume wurden mit einer Doppelflügeltüre verbunden. In den beiden Räumen wurden goldene Seidenbrokat-Vorhänge aus Italien mit schwarzen Blumen gewählt. Die Vorhänge spiegeln die Farben der Kuppeln des naturhistorischen Museums wider. Sowohl vom Elternschlafzimmer als auch von der Lounge der Eltern kann man den Wintergarten betreten. Dieser hat ein riesiges aufklappbares Fenster über die gesamte Länge. Im Sommer kann man hier unter freiem Himmel in unmittelbarer Nähe zu den Kuppeln des naturhistorischen Museums verweilen. Mann und Frau schlafen sehr gut auf Betten von Hästens. Statt dem typischen dunkelblau weißen Karo wurde die Farbwahl auf die restliche Einrichtung der Räume abgestimmt. Im Elternschlafzimmer herrschen mittelbraune bis goldene Töne vor, im Gäste- und im Kinderzimmer zurückhaltendes weiß bis grau. Beim Durchwandern der Wohnung entsteht der Eindruck einer stimmungsvollen Melange vom Biedermaier bis in die Gegenwart. Read Less
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Penthouse in Bellariastreet

Dachgeschosswohnungin der Bellariastraße

Location:               Vienna/Austria
Completion:          5/2001-12/2001    
Photo credits:      LOEBELL Architects ZT 

„Melange vomBiedermaier bis in die Gegenwart“

Loebell Architects wurden damit betraut, für diezweigeschossige Dach-Etagen-Wohnung
in Absprache mit dem Bauherrn die gesamteWohnungseinrichtung auszuwählen und den Grundriss zu optimieren.

Beim Eintreten in die Wohnung wird der Blick durchdas Foyer auf einen repräsentativen Hoffmannluster gelenkt. Durch die Wohnzimmerfensterkann man die Kuppeln des naturhistorischen Museums erspähen.

Die Einrichtung des Wohnzimmers im unterenGeschoss wurde auf ausdrücklichen Wunsch des Bauherrn klassisch im Stil vonBiedermaier bis Jugendstil gewählt. Die dezenten braun bis leicht goldenen Töneder Einrichtung ergeben ein sehr stimmungsvolles Gesamtbild.

Die Wohnzimmerwand sowie auch die Küche wurden imbeige-Ton eines Luxus-BMW gewählt. Die Küche wurde vollkommen schlicht mit beigenFronten mit Druck-Verschlüssen und einer Arbeitsfläche aus Nirosta ausgesucht.

Im unteren Geschoss wurde der Grundriss durchfolgende Änderungen verbessert. Die Küche wurde zum hofseitigen Lichtschachtpositioniert und der direkte Zugang von der Garderobe geschlossen. Somit kannder gesamte Raum direkt gegenüber dem naturhistorischen Museum als Wohnzimmergenutzt werden. Die Küche verschwindet in der Wahrnehmung im hinteren Raum. Ander Längsseite des Wohnzimmers wurde eine Kuschelnische mit einem Sofaerrichtet.

Im oberen Geschoss wurde dem Architekten mehrFreiheit im Einrichtungsstil gewährt. Vom Foyer führt eine zweiläufige Stiegeins 4. OG. Dort angekommen hat man einen Blick bis zu den Kuppeln desnaturhistorischen Museums. Die Lounge der Eltern wurde deshalb nur mit einerGlasschiebetüre vom Vorraum abgetrennt. Als Einrichtungsdesigner lässt hierJean Paul Gaultier mit einer vierteiligen „Mah Jong“ Sitzgruppe grüßen. Zwei O-SpaceLeuchten von Foscarini betonen die Blickachse von der Lounge ins Schlafzimmerder Eltern. Diese beiden Räume wurden mit einer Doppelflügeltüre verbunden. Inden beiden Räumen wurden goldene Seidenbrokat-Vorhänge aus Italien mitschwarzen Blumen gewählt. Die Vorhänge spiegeln die Farben der Kuppeln desnaturhistorischen Museums wider.

Sowohl vom Elternschlafzimmer als auch von derLounge der Eltern kann man den Wintergarten betreten. Dieser hat ein riesiges aufklappbaresFenster über die gesamte Länge. Im Sommer kann man hier unter freiem Himmel in unmittelbarerNähe zu den Kuppeln des naturhistorischen Museums verweilen.

Mann und Frau schlafen sehr gut auf Betten vonHästens. Statt dem typischen dunkelblau weißen Karo wurde die Farbwahl auf dierestliche Einrichtung der Räume abgestimmt. Im Elternschlafzimmer herrschen mittelbraunebis goldene Töne vor, im Gäste- und im Kinderzimmer zurückhaltendes weiß bisgrau. Beim Durchwandern der Wohnung entsteht der Eindruck einerspan id="yui_3_3_0_3_133405362246863" >