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Bēhance

  • Box of Insults
    Eine Box mit Beleidigungen
  • Beleidigungen sind im Alltag ständig präsent. Sie sind teilweise offen und ausgesprochen und teilweise unterschwellig und nicht sofort als solche zu erkennen. Sie können verletzend, aber auch charmant und lustig sein. Der Kontext spielt dabei eine wichtige Rolle. Damit habe ich mich in diesem Projekt beschäftigt.

    Entstanden sind zwei Bücher und zehn Postkarten. Da es bei Beleidigungen immer auf die Sichtweise des Betrachters ankommt kann man die Bücher sowohl einzeln als Wendebücher oder ausgeklappt als ein Buch lesen. Es gibt einen Teil über die Täter (Arschlöcher) und einen über die Opfer von Beleidigungen. Wenn man jedes Buch einzeln betrachtet ist die Darstellung oft einseitig. Erst nach dem Ausklappen und dem zusammenhängenden Betrachten bekommt man die ganze Geschichte.  

    Jede Situation hat immer zwei Sichtweisen. Natürlich sehen sich die Arschlöcher nicht als Arschlöcher und die Opfer sind auch nicht immer arme unschuldige Menschen, denen Unrecht getan wurde. Daher ist die Zuordnung der einzelnen Themen in den Magazinen nicht immer ganz eindeutig. Die Grenzen verschwimmen. 

  • Insults are constantly present in everyday life. They are partially open and partially and very subtle and not immediately recognizable as such. They can be hurtful, but also charming and funny. The context plays an important role. That's what interested me in this project.

    The result is two books (asshole and victim) and ten postcards. As it always depends on the offensive view of the viewer you can read the books either individually as a turning book or unfolded as one book. There is one part of the perpetrator and one part about the victims. Every book is readable individually, but you will only get one viewing point. After the unfolding you get the whole story.

    When it comes to insults each situation has always two perspectives. Not every asshole is an asshole all the time and not every victim is a victim all the time. Therefore, the contents in the magazines are not always clear to one side. The boundaries are blurring.