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I'm a German Graphic Designer based in Vienna, Austria.

Since my graduation from the Designschule München I work as a freelancer.
From 2009 to 2010 I had the chance to learn much about usability and professional webdesign by working for the design studio .HenkelHiedl in Freising near Munich. Since february 2010 … Read More
I'm a German Graphic Designer based in Vienna, Austria.

Since my graduation from the Designschule München I work as a freelancer.
From 2009 to 2010 I had the chance to learn much about usability and professional webdesign by working for the design studio .HenkelHiedl in Freising near Munich. Since february 2010 I work in Vienna at the Seso Media Group and self-employed.

My passion is a a dialogue between the designer and the beholder resulting from a courageous, interdisciplinary, cultural working design.

At http://foedisch.blogspot.com you can see my artistic work. Basically Paintings and Polaroid photos. Read Less
/ Architekten bauen Häuser. Die Menschen brauchen Häuser um darin zu leben. Modedesigner entwerfen Kleidung. Die Menschen brauchen Kleidung um nicht zu erfrieren. Produktgestalter bringen den Menschen die Dinge des alltäglichen Gebrauchs. Die Menschen können ohne sie ihren Alltag nicht mehr bestreiten. Gestalter der vis… Read More
/ Architekten bauen Häuser. Die Menschen brauchen Häuser um darin zu leben. Modedesigner entwerfen Kleidung. Die Menschen brauchen Kleidung um nicht zu erfrieren. Produktgestalter bringen den Menschen die Dinge des alltäglichen Gebrauchs. Die Menschen können ohne sie ihren Alltag nicht mehr bestreiten. Gestalter der visuellen Kommunikation bringen den Menschen Bilder. Ohne diese Bilder würden die Menschen auch überleben. Du machst diese Bilder. Du
gestaltest in einer Disziplin, deren Sinnfreiheit der der schönen und bildenden Künste nahe kommt und sich trotzdem nicht Kunst nennen darf. Du stehst etwas verloren zwischen all den gesellschaftsrelevanten Gestaltern und Designern. Aber genau in dieser Irrelevanz deiner Gestaltung liegt dein Vorteil und deine Kraft. Die Häuser der Architekten dürfen nicht einstürzen. Die Kleidung der Modedesigner muss an den menschlichen Körper angepasst sein. Die von Produktgestaltern entworfenen Gegenstände müssen auf die alltäglichen Bedürfnisse der
Menschen zugeschnitten sein. Du kennst keine Sachzwänge dieser Art. Sie verschwinden mit der relativen Sinnfreiheit deiner Arbeit. Aus der Sinnfreiheit entsteht Freiheit in deinem Werk. Deiner Arbeit. Freiheit in den Wegen die du gehst und gehen musst. Aus dieser Erkenntnis heraus leitet sich ein grafischer Glaubensgrundsatz ab. Ein Dogma. Eine Regel. Ein Zwang.

/ SEI MUTIG!

/ Sei mutig. Du bist frei ohne Zwänge. Du hast nichts zu verlieren. Also trau dich. Dieser Mut birgt die Möglichkeit und die Notwendigkeit das starre Spartendenken zu verlassen und interdisziplinäre Wege zu gehen. Design und Gestaltung als Ganzes zu begreifen und sich die Freiheit auch in den anderen Disziplinen zu nehmen, um im Sinne von Günter Gerhard Lange Neues zu schaffen. Dieses nicht auf einzelne Disziplinen beschränkte Design sollte nicht im Dienste einer Kultur arbeiten, sondern sollte Kultur aktiv mitgestalten.

/ Gestaltung sollte Kultur schaffen!

/ Kultur kann jedoch immer nur im Dialog entstehen. Werbung im klassischen Sinne bewegt die Menschen im Gegensatz dazu, zu konsumieren. Die Leute werden aufgefordert, eine passive Haltung einzunehmen und sich Begehrlichkeiten diktieren zu lassen. Um sich davon abzugrenzen, muss es das Ziel guter Gestaltung sein, die Menschen zum aktiven Handeln zu bewegen. Im Idealfall entsteht dabei ein Dialog zwischen Gestalter und Betrachter, welcher diese Rollenverteilung aufhebt. Dafür benötigt der Designer das Selbstverständnis und die Haltung eines Schaffenden um mit seinem Gegenüber auf Augenhöhe zu stehen und nicht nur eine Sprechprothese seines Kunden zu sein.

/ Design ist ein Handwerk, keine Dienstleistung!

/ Nur als Handwerker hat der Gestalter die Möglichkeit selbstbewusst und unabhängig auf die Bedürfnisse des Kunden einzugehen, um das in Passform und Notwendigkeit bestmögliche Produkt zu erarbeiten. Read Less
Member Since: Mar 6, 2011